27.09.2010ZFF 2010: Hugh Hefner: Playboy, Activist and Rebel

Hugh Hefner: Playboy, Activist and Rebel

Zur Abwechslung stand gestern ein Dokumentarfilm auf dem Programm. Bei "Hugh Hefner: Playboy, Activist and Rebel" wird das beeindruckende Leben von Hefner gezeigt. Mir persönlich war davon so gut wie nichts bekannt, ausser die Mansion und die vielen Frauen/Freundinnen.

Es ist spannend seinen Kampf um die freie Meinungsäusserung, die Gleichberechtigung, ganz allgemein sein politisches Engagement anzusehen. So kämpfte er erfolgreich gegen die Post, welche den Playboy nicht mehr verschicken wollte oder bot schwarzen Künstlern eine Plattform im Fernsehen oder in seinen Playboy Clubs, welche sonst keine hatten.

In dem Film werden sehr viele Facetten von Hefners Leben gezeigt - zu viele. Mit 124min ist der Film deutlich zu lang. Die nach dem Film anwesende Regisseurin Brigitte Bergmann hat denn auch erzählt, dass der gezeigte Film aus einer 7-stündigen Version zusammengestrichen wurde.

Der Film ist aber allemal sehenswert, USA-geschichtlicher Background der 50er und 60er Jahre sind dabei sicher hilfreich.

25.09.2010ZFF 2010: Der letzte schöne Herbsttag

Der letzte schöne Herbsttag

Nach der gestrigen Satire stand heute eine Beziehungskomödie auf dem Programm. Mit “Der letzte schöne Herbsttag” ist dem Drehbuchautor und Regisseur Ralf Westhoff ein wunderbarer Film gelungen. Er erzählt die Geschichte eines jungen Paares, das dabei ist sich selbst zu definieren. Warum sind wir zusammen? Weshalb brauchen wir die kleinen Macken des jeweils anderen? Was macht es überhaupt aus, zusammen zu sein?

Die Schauspieler (Julia Koschitz als Claire, Felix Hellmann als Leo) überzeugen auf der ganzen Linie, da es sich schlussendlich ja doch um eine Komödie handelt kommt natürlich der Spass auch nicht zu kurz, ohne dabei Klamauk zu werden.

Ralf Westhoff lässt die zwei Figuren in längeren Monologen über den anderen erzählen und ermöglicht es so dem Zuschauer sich selbst ein Bild zu machen. Einige der angesprochenen Szenen werden dann als gespielte Szene nachgereicht. So entsteht ein schön erzählter Film, ohne Sprünge, mit viel Spannung und ganz viel “Feel Good”, alles was ein guter Film eben braucht. Top!

25.09.2010ZFF 2010: The Joneses

The Joneses handelt von einer Familie, welche neu in die Nachbarschaft zieht und dabei sofort den Neid der Nachbarn auf sich zieht. Mit Absicht, denn die Familienmitglieder sind alles Angestellte einer Marketingfirma. Ausgestattet mit den neuesten Produkten und Gadgets, wollen alle so sein wie sie.

Der Film ist eine Satire bester Güte. Mit zum Teil bissigen Kommentaren aber auch subtilen Andeutungen wird der Konsumwahn angeprangert. Die Joneses sind dabei eine mustergültige, falsche Familie. Sie prahlen mit Statussymbolen herum um so die Verkaufszahlen in der Nachbarschaft zu steigern. Sie leben einen wahr gewordenen Marketing-Albtraum.

Das ganze wird vor allem durch David Duchovny und Demi Moore getragen. Duchovny kann in seiner Paraderolle als glatter Vater brillieren, wobei Moore mit ihrem Charme alle um den Finger wickelt. Es ist klar, dass der Schein einer perfekten Familie nicht ohne weiteres aufrecht erhalten werden kann, es kommt zu Spannungen und Reibereien im Team. Die Geschichte wird spannend erzählt, Langeweile kommt nie auf.

Als kleiner Wehrmutstropfen bleibt, dass in der Schlüsselszene am Schluss leider der Ton ausgefallen ist, was zu ziemlicher Unruhe im Saal geführt hat. So wurde ein wichtiger Teil der “Auflösung” nicht gezeigt.

Nach dem Film war der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Derrick Borte noch auf der Bühne um einige Fragen zu beantworten. Leider wurden ihm diese nur von Moderatorin und Ex-Miss Schweiz Tanja Gutmann gestellt (und nicht vom Publikum), aber spannend war es trotzdem.

24.09.2010ZFF 2010: Pieds nus sur les limaces

Pieds nus sur les limaces (Lily Sometimes)

Mein persönlicher Eröffnungsfilm Pieds nus sur les limaces (Lily Sometimes) (gleichzeitig auch tatsächlich zeitlich der erste Film des Festivals) war etwas zwiespältig.

Die Geschichte ist relativ schnell erzählt: aufgrund des plötzlichen Todes der Mutter werden die ungleichen Schwestern Clara (Diane Kruger) und Lily (Ludivine Sagnier) wieder zusammengeführt. Lily ist die Verrückte, hat ein Faible für tote Tiere und deren Felle und lebt allein auf dem Land. Clara hingegen ist die Brave, Angepasste, mit dem “normalen” Leben, sie fühlt sich verantwortlich und will auf ihre Schwester aufpassen.

Die zwei Frauen tasten sich aneinander an, jedoch dauert das alles viel zu lange. Der Film hat etliche Längen und geht wegen den zu oft verwendeten Klischees manchmal fast ein bisschen auf die Nerven. Der Zuschauer merkt auch so, dass Lily speziell ist, dafür muss sie nicht andauern billig angezogen durch den Wald laufen und Puppen verstückeln. Die Dialoge hingegen sind super, Lily verhält sich hier sehr kindlich und sagt was sie denkt, das sorgt auch für den einen oder anderen Lacher.

Gegen das Ende wird der Film dann richtig spannend und erzählt endlich auch eine gute Geschichte. Das Finale ist dann aber wieder misslungen, wird doch wieder zu sehr auf heile Welt und “Happy End” gesetzt. Dass in der Schlussszene die beiden Schwestern in einem aus der Wiese gepflückten Herz liegen, ist dann definitiv zu viel des Guten.

Alles in allem war es ein gelungener Einstand, sehr Schade war die Regisseurin nicht anwesend, sie hätte vielleicht die eine oder andere aufgetauchte Frage beantworten können.

23.09.2010Zurich Film Festival 2010 beginnt

6. Zurich Film
Festival

Heute startet das Zurich Film Festival, ein Event auf den ich mich schon seit Monaten freue. Das Programm sieht super aus und es hat aus meiner Sicht das eine oder andere Juwel darunter.

Wie auch in den letzten Jahren, ist das Programm aufgeteilt in den Internationalen Spielfilmwettbewerb, den Deutschsprachigen Spielfilmwettbewerb und den Internationalen Dokumentarfilmwettbewerb. Daneben gibt es noch die Out of Competition-Filme, die hauptsächlich Welt-, Europa- und Schweizerpremieren beinhalten. Diesjähriges Gastland ist Australien, dessen Filme in der Reihe Neue Welt Sicht gezeigt werden. Unter dem Titel A tribute to werden in diesem Jahr Filme von Miloš Forman gezeigt, er erhält am Festival denn auch einen Preis für sein Lebenswerk.

Dieses Jahr habe ich mir 10 Filme ausgesucht. Ich freue mich auf die fast familiäre Atmosphäre und natürlich auf den Besuch der Regisseure und Darsteller. Genau dies macht für mich den Reiz eines Festivals aus. Neben den Wettbewerbsfilmen freue ich mich auf besonders auf The Joneses, Catfish (der Social-Network Film) und die australischen Kurzfilme Shorts from Down Under.

Ich will versuchen zu den verschiedenen Filmen jeweils kurz etwas zu schreiben, heute Abend geht es los mit Pieds nus sur les limaces (Lily Sometimes).

17.08.2010Ciao @odi86, Hello @odi

Endlich bin ich nun auch bei Twitter mit “meinem” Nick @odi anzutreffen. Der alte “odi” war schon seit 2007 nicht mehr aktiv und somit stand dem übernehmen gemäss den Twitter-Regeln nichts im Weg.

Alles begann mit einem Tweet von @kiwikiu mit dem Link zur Anleitung von BloggingTom. Dann hiess es 5 Tage “Dauer-F5-Drücken”.

Ich hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet, aber jetzt ist es offiziell: Ciao @odi86, Hello @odi!

12.07.2010Using utPLSQL with multiple schemas

I really like unit testing, and nowadays there is an helping framework for almost every environment and/or programming language. For PL/SQL this is utPLSQL, which consists of a bunch of packages that you need to put on your database and then you should be good to test your could. You should.

I just spent some hours debugging my test code, so I want to share this with you, maybe I can save someone out there some time.

My setting

  • Schema A: utPLSQL package
  • Schema B: package XY (code to test), package UT_XY (test code)

I have two schemas A and B. In schema A utPLSQL is installed, and in B is the code to test. It is recommended to have your code to test and your test code in the same schema.

The following script is used to run the tests:

 begin
   for c in (select object_name,owner
               from all_objects
              where object_name like 'UT\_%' escape '\'
                and object_type ='PACKAGE')
   loop
     begin
     utPLSQL.test(
       package_in => substr(c.object_name,4),
       prefix_in => 'UT_',
       owner_in => c.owner
     );
   exception
     -- in case of a faulty unittest continue with the others.
     when others then
       null;
   end;
   end loop;
 end;
 /

But I kept getting the error:

 Program named "XY" does not exist.

So I thought that somehow the schema A does not “see” the packages in the schema B and created public synonyms. Unfortunately this didn’t help. Then I tried to move the “UT_” package to schema A, which worked, but now I got an error that the code to test and the test code are in different schemas.

There must be something obvious I’m missing!

And there it was: A had not “execute” grant on the packages in B.

  grant execute on b.xy to A;

Now everything just worked fine.

30.05.2010Erroneous copyFrom() method in JCIFS/VFS

At the HSR (University of Applied Science Rapperswil) we are currently developing a software to synchronize files from the central fileserver to the students computers. This should help the students to get the latest slides for their lectures.

The software is based on VFS (Virtual Filesystem) from the Apache Commons project. The file server is a classic Samba server that uses the CIFS protocol, and with the use of VFS we ensured a common access the the filesystem, no matter if it’s the remote filesystem of the file server or the local filesystem on the student’s computers.

At a point we got a very strange error: we could copy files from the remote system, but when we delete the files while the application is running, and try to copy the files again, the copy fails:

FileSystemException "could not copy [source-path] to [target-path]".

We figured out, that the problem were the folders that don’t exist yet. But according the the documentation of the the copyFrom method the parent folder should be created if it does not exist. This is also the case when we do the first-time-copy, which works like a charm.

After serveral tries with refresh() etc. to bring the FileObjects and the actual filesystem to sync, we finally implemented this workaround, maybe somebody else can use it:

protected void copyFile(FileObject targetFile, FileObject sourceFile) {
    try {
        FileObject parentFile = targetFile.getParent();
        parentFile.refresh();
        log.debug("Parent exists?: " + parentFile.exists());

        if (!parentFile.exists()) {
            parentFile.createFolder();
            log.debug(" => Folder created");
        }
        targetFile.copyFrom(sourceFile),new AllFileSelector());
    } catch (FileSystemException e) {
        log.warn("Could not copy file, FileSystemException: "
                + e.getMessage());
    }
}

(the above code is a little bit simplified, and the use of an extra FileObject for the parent is not absolutely necessary, but it clarifies the code)

In my opinion the copyFrom implementation of JCFIS (which is the Samba part of VFS) does not work, i.e. this is a bug. But I’m not sure, maybe we overlook an obvious thing on our side. Fact is, the above solution works for us. The JCIFS is part of the VFS sandbox, this means the library is still in development. Maybe I’ll file a bug, if I can clearly reproduce this behavior.

23.12.2009Guardian: How do I know China wrecked the Copenhagen deal? I was in the room

http://www.guardian.co.uk/environment/2009/dec/22/copenhagen-climate-change-mark-lynas

With the deal gutted, the heads of state session concluded with a final battle as the Chinese delegate insisted on removing the 1.5C target so beloved of the small island states and low-lying nations who have most to lose from rising seas. President Nasheed of the Maldives, supported by Brown, fought valiantly to save this crucial number. "How can you ask my country to go extinct?" demanded Nasheed. The Chinese delegate feigned great offence – and the number stayed, but surrounded by language which makes it all but meaningless. The deed was done.

22.12.2009How to make your eye feel like it's closed, when it's actually open

http://scienceblogs.com/cognitivedaily/2008/05/how_to_make_your_eye_feel_like.php

In fact, my left eye felt as if it was closed. I made every effort to open the eye, but it seemed that some unstoppable force was keeping it closed. The only way to make my eye feel as if it was open was to cover it with my hand. I still couldn’t see anything with the eye, but at least I could convince myself it was open.