11.04.2005Release Hostages

Problem

There are 7 (this could be optional maybe) hostages. They will be jailed into 7 rooms and they cannot communicate during this time. They can discuss 1 hour before they get jailed. They know that the will be choosen randomly every day to go into an 8th room, where the can turn on and off a light.

When someone can say surly that every hostage was a least once in this room, they are all released.

At the beginning the light is turned off.

Idea

Every hostage has a week, so there are anz_host weeks as a minimum to free the hostages. If a hostages get’s into the anz_host++ room, he/she turn’s on the light.

Everybody who comes in this week after the turn up of the light happens in the room, knows that the hostage week_num has been in the room. Maybe it get’s more evective if I use a larger window than a week, because then, the chance that more other hostages sees who’s got in the room is larger, but the time will grew up a lot.

Well let’s give it a try.

btw: You have to watch carfully which hostage knows what…

Code

See pastie for the complete code

Result

I tried my program on Windows and Linux (just to get better results, because of the random number implemention and the time function, be careful if you want to port the code, the obove should work well with windows)

My solution seems to be ok, an average of 90 days with the basic set. But as you can see there are a lot of option to change the basic set and then my solution still works well.

Use the option -H or /? to get help with the options.

PS: I’m not yet good at the effective programming and I’m sure there is an easier way to do things I did in my code. Feel free to tell me what you think (via mail until my comment system works)

PPS: Special thanks to my brother Dani (www.swissbytes.de), who gave me the idea to this problem and wrote a perl script to simulate his solution (well he wasn’t that successful, because his average is about 500 days I think and surly his script ran much slower than my fast C application ;) )

Creative
Commons

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26.03.2005Nie mehr St. Moritz

Ich gebe zu, ich schreibe das hier aus einer gewissen Laune heraus, einige würden das als “Wut”, “Zorn” oder “Ärger” umschreiben, ich selbst sehe das nicht so eng, find ich doch bloss das St. Moritz von Ärschen besetzt ist.

Ihr habt ganz richtig gelesen - ÄRSCHE - damit meine ich nicht bestaunenswerte weibliche Rundungen sondern abscheulich-eklige hässlich ignorante unzufriedene unbefriedigte Menschen aus aller Herren Länder. Ich war heute - wie anzunehmen ist - da. Eines vorweg: Leute die im “Coop” einkaufen gehen und/oder mit der Bahn reisen sind von folgendem ausgenommen, der ganze Rest ist hiermit angesprochen!

Ich habe mit meiner Freundin Steffi zwei schöne Tage im Engadin verbracht, genauer gesagt in Pontresina. Dort wimmelt es von freundlichen Leuten, wie man das klischeehaft von den Bündnern erwartet, kurzum es war super (bei dieser Gelegenheit möchte ich die Jugi in Pontresina speziell grüssen, da man uns als nicht ganz einfache Gäste ausgehalten hat und uns immer freundlich bedient hat!!).

Wir haben uns überlegt auf der Nach-Hause-Fahrt noch schnell nach St. Moritz zu fahren, etwas zu bummeln, und dort Mittag zu essen. Mit dem Zug sind wir um ca. Viertel nach Zehn angekommen und wurden direkt mit überdimensionierten Luxus-Taxen begrüsst (Mercedes Limousine [ca. 6m lang] oder Rolls Royce). Wir wollten ins Dorf also hiess es erstmal etwas hochlaufen. Dabei mussten wir uns schon arg über die Strasse retten, da der Gehweg zu Ende war.

Im Dorfkern war noch alles in Ordnung, klar waren da die versnobten Leute die wir erwartet hatten, die von “Dolce & Gabana” zu “Prada” eilten, wieder heraus zu “Cartier” und schnell wieder zurück in die Hotel-Lobby. Wir haben uns riesig gefreut als wir am Dorfrand einen Laden für Normalsterbliche sahen: einen normalen Batta (Schuhgeschäft). Gleich daneben hatte es eine Statue eines Rodlers (oder meinetwegen eines Sceletonfahrers), die ich mir anschauen wollte. Just dann kam von hinten ein Wagen der wild auf der Strasse wendete und ca. 5cm neben mir fuhr und mich fast umwarf, zum Glück hat Steffi mir noch gerufen, denn ich habe ihn gar nicht kommen gesehen. Anstatt einer Entschuldigung oder dergleichen bekam ich böse Blicke zugeworfen. Ich blickte mindestens doppelt so böse zurück und schimpfte vor mich hin.

Kurz darauf kam uns eine Familie entgegen, wobei die beiden Mädchen neue Jacken zu haben schienen. Diese hatten natürlich eine wunderschöne (kotz) Pelz-Bordüre, und ich war drauf und dran zu ihnen zu gehen und sie zu fragen ob sie wüssten, dass dafür ein Fuchs sterben musste. Ich liess es dann doch bleiben des Friedens willen. Wir gingen wieder zurück etwas mehr ins Zentrum und sahen prompt den Wagen, der mich vorhin noch umfahren wollte, parkiert in einer Parklücke etwa 40m weg vom vorherigen Standort. Ich warf nochmals brav allen einen bösen Blick zu und liess es dann dabei belassen.

Langsam aber sicher, gingen mir die Leute da auf den Wecker, und zwar tierisch. Was hetzten die denn so? Meinen sie ein Bonzen-Schnäppchen zu verpassen? Alle mit ihren Luxus-Schlitten vor Ort und müssen sich gegenseitig etwas beweisen, diese Einfallspinsel. Der nächste Zwischenfall liess nicht lange auf sich warten. Wir wollten gerade eine Nebenstrasse überqueren, da war auch schon eine Mercedes-Fahrerin die Rückwärts aus dieser Nebenstrasse auf die “Hauptstrasse” wollte, und das in einem nicht unbeachtlichen Tempo, zumal auf der Strasse nicht gerade wenig Verkehr herrschte. Für mehr als ein Kopfschütteln meinerseits reichte es nicht. Ich war so angespannt und wütend auf all das.

Wir beschlossen ganz schnell wieder zu gehen, da wir weder Lust hatten zu shoppen, noch die Nerven uns mit solchen Rüpeln auseinander zu setzen. Als wir schon wieder auf der anderen Dorfseite angekommen waren (von dort waren es vielleicht noch 200m bis zum Bahnhof) liefen wir gerade an einem Hotel vorbei (ich weiss leider nicht mehr welches), von wo auch schon ein Gruppen-Transporter rückwärts aus der Ausfahrt fuhr, wir zwei direkt dahinter. Der hat nicht geschaut, definitiv nicht. Wir hatten echt schon Panik und sind dann einfach gerannt. Der hat nicht mal kurz angehalten, einfach los raus auf die Strasse fertig.

Auf dem kurzen Stück zwischen Dorfkern und Bahnhof (alles innerorts), meinen viele sie könnten Gas geben, und das tun sie auch. Auf der Strasse waren wir (bedingt durch ihre Kürze) 1min und siehe da: schon ca. 5 Autos mit mindestens 80km/h runterbrettern, so dass sie vor der nächsten (scharfen) Kurve wieder voll bremsen durften. Gut gemacht!

Ich muss sagen ich habe noch nie einen solch unsympathischen Ort gesehen wie dieses St. Moritz. Ich hoffe Normalsterbliche bleiben dem Ort fern, so dass sich die oberen 10’000 selber abmurksen können.

Um 11.02 fuhren wir richtig um Chur. Dort gingen wir ins Coop-Restaurant assen beide Schnitzel-Pommes-Frites und die Welt war wieder in Ordnung.

In dem Sinne und schöne Ostern -Odi