24.09.2011

Fenster zum
Sommer

Der deutsch-finnische Film "Fenster zum Sommer" erzählt eine alte Idee wieder neu: Was wäre wenn ich in der Zeit zurück gehen könnte um etwas zu ändern?

Zu Beginn sieht man Juliane (gespielt von Nina Hoss) zusammen mit August (Mark Waschke), die gerade frisch zusammen gekommen sind, auf einer Reise nach Finnland. Eines morgens wacht Juliane auf, und ist plötzlich wieder in Berlin, einige Monate zuvor. Es ist als wären alle ihre Erlebnisse nur geträumt gewesen. In dieser “alten” Welt ist sie immer noch zusammen mit ihrem vorherigen Freund Philipp (Lars Eidinger), auch ihre zuvor tote Freundin Emily (Fritzi Haberlandt) lebt wie selbstverständlich wieder.

Sie hat aber eigentlich nur ein Ziel: wieder so glücklich zu sein wie in diesem Sommer als sie mit August zusammen gekommen ist, aber bis dahin sind es ja noch ein paar Monate. Was muss sie tun um dieses Ziel zu erreichen? Nochmals alles genau gleich leben? Jeden Schritt gleich zu tun wie sie ihn bereits schon einmal gemacht hat. Oder aber etwas ganz anderes zu tun? Vielleicht einige Fehler die sie gemacht hat auszumerzen?

Die gut erzählte Geschichte, die mal komisch, mal tragisch daher kommt, wird nie langweilig. Auch zwei lange Monologe in der Mitte des Film, werden vom Regisseur Hendrik Handloegten temporeich inszeniert, durch das geschickte Nebeneinander der “alten” und der “neuen” Geschichte von Juliane.

Nach dem Film war der Regisseur Hendrik Handloegten und die Produzentin Maria Köpf anwesend. Sie haben einige spannende Einblicke in den Film gegeben: So wird zwar die Stadt immer als Berlin angegeben, es wurde zum Teil aber auch in Leipzig und Hamburg gedreht. Oder: einige Zwischensequenzen wurden tatsächlich mit Super-8 gefilmt, was einen ganz speziellen Retro-Look zur Folge hat. Sieht klasse aus!

Spannende, herzliche und tragisch-komische Liebesgeschichte über das Schicksal und die Chance auf die 2. Chance, garniert mit schönen Bildern aus Finnland.



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